Im deutschen Altbau ist das Rundfenster ein wiederkehrendes Motiv. Zwischen 1870 und 1910, in der Gründerzeit, wurde die Vollkreisform in unzählige bürgerliche Wohnhäuser, Villen und Mietshäuser eingebaut. Meist saß das Rundfenster im Giebel, im Treppenhaus oder als Detail über der Haustür. Die Form war ein bewusster Bruch mit der strengen Rechteck-Symmetrie klassizistischer Fassaden.
Bei der Sanierung solcher Bestandsgebäude geht es meist darum, dieses Original-Detail zu erhalten oder originalgetreu nachzubilden. Rundfenster aus Holz oder Holz-Aluminium sind hier die naheliegende Materialwahl. Klassisch sind vier oder acht radiale Sprossen vom Mittelpunkt aus, die den historischen Charakter unterstreichen.
Wenn Sie ein Rundfenster im Altbau ersetzen oder neu einbauen möchten, kümmern wir uns um den kompletten Ablauf: Feinmaß am Objekt, Materialberatung passend zum Baustil und Einbau nach dem neuesten Stand der Technik.