Moderne Fenster erkennt man zuerst an der Ansicht: schmale Rahmen, klare Linien und große Glasflächen. Was vor zwanzig Jahren nach Sonderanfertigung aussah, ist in der modernen Architektur heute der Normalfall, vom Einfamilienhaus mit glatter Putzfassade bis zum modernisierten Altbau.
Der zweite Teil ist auf den ersten Blick unsichtbar und wiegt schwerer. Ein modernes Fenster hält die Wärme deutlich besser im Haus, dämpft den Lärm von der Straße und lässt sich leichter bedienen als jedes Fenster aus den Achtzigern. Ablesen lässt sich das am U-Wert.
Dazu kommt die Freiheit bei der Gestaltung. Innen und außen lassen sich getrennt wählen: weiße Fenster, Anthrazit, braune Töne oder Holzdekore. Ob Bauhaus, skandinavisch geprägt oder moderner Landhausstil, die Fassade gibt den Ton vor und das Fenster nimmt ihn auf.
Ein modernes Fenster entsteht deshalb nicht durch ein einzelnes Merkmal, sondern durch das Zusammenspiel von Material, Verglasung, Optik und Ausstattung.