Klassisches Kreuz. Eine senkrechte und eine liegende Sprosse treffen sich in der Mitte, es entstehen vier gleich große Felder. Die ruhigste und häufigste Variante, sie funktioniert bei nahezu jedem Fensterformat.
Kreuz mit Oberlicht. Ein Kämpfer trennt ein schmales Feld oben ab, das Kreuz sitzt im Hauptteil darunter. Typisch bei hohen Fenstern im Altbau, weil das Kreuz so seine quadratische Proportion behält, statt in die Länge gezogen zu werden.
Doppelkreuz. Zwei liegende oder zwei stehende Sprossen ergeben sechs oder acht Felder. Die kleinteiligere Wirkung passt zu breiten Fenstern und zu Fassaden, bei denen ein einfaches Kreuz zu grob wirken würde.
Versetztes Kreuz. Die liegende Sprosse sitzt oberhalb der Mitte, die unteren Felder werden dadurch größer. Ein historisches Motiv, das der Fassade Tiefe gibt und den Blick nach draußen weniger unterteilt.
Weitere Kreuzteilungen. Neben dem klassischen Kreuz, dem Kreuz mit Oberlicht, dem Doppelkreuz und dem versetzten Kreuz gibt es viele weitere Möglichkeiten, ein Kreuzsprossenfenster zu gestalten. Unterschiedliche Feldgrößen, zusätzliche Sprossen und individuelle Anordnungen eröffnen zahlreiche Varianten für verschiedene Fensterformate und Baustile. Gerne stellen wir Ihnen die passenden Ausführungen in der persönlichen Beratung vor.