Wie groß die Öffnung sein sollte, hängt vor allem davon ab, was später darüber ausgegeben wird. Für Teller und Tabletts reicht oft ein niedriges Querformat, für Kartons und Getränkekisten braucht es mehr Höhe. Ausschlaggebend ist außerdem die Fläche darunter: Theke oder Arbeitsplatte geben die Unterkante vor, darüber beginnt die nutzbare Öffnung.
Stehen Größe und Höhe fest, geht es an die Aufteilung des Fensters. Hier haben Sie Spielraum: Ein Schiebeflügel mit festem Feld darüber ist die kompakte Lösung, feste Seitenteile machen daraus eine breitere Ausgabe mit ruhiger Ansicht.
Verschließen lässt sich das Durchreichefenster wie jedes andere Fenster. Mit einem abschließbaren Fenstergriff bleibt die Durchreiche über Nacht zu, in der Wohnung genauso wie im Betrieb.
Beim nach oben schiebenden Flügel gehört auch die Absicherung der geöffneten Position zur Planung. Eine Sperrvorrichtung hält den Flügel oben und verhindert, dass er unkontrolliert in Richtung Theke absinkt. Zwischen Flügel und Arbeitsfläche sollte dabei ausreichend Abstand bleiben, damit Hände und abgestellte Ware nicht im Weg sind.