Die Bauart stammt aus Skandinavien und aus Norddeutschland, also von Küsten mit hoher Windlast. Genau dafür ist sie gebaut. Dichtheit hat an solchen Standorten besonderes Gewicht, weil Schlagregen dauerhaft auf die Fassade trifft.
Ein nach außen öffnender Flügel schlägt von außen in den Rahmen. Bei Wind wird er zusätzlich in die Dichtung gepresst, der Anpressdruck zwischen Flügel und Rahmen steigt also mit der Windlast. An einem nach innen öffnenden Fenster bleibt er gleich. Deshalb bleiben diese Fenster auch bei Sturm regensicher.
Im Alltag bleibt dadurch die Fensterbank frei. Pflanzen und Küchenutensilien können stehen bleiben, das Fenster lässt sich trotzdem öffnen.
Beim Wärmeschutz erreichen moderne Holzprofile einen Uw-Wert bis 0,94 W/(m²K), also einen Wärmedurchgang für das gesamte Fenster. Das liegt im Bereich eines aktuellen Dreh-Kipp-Fensters. Die Öffnungsrichtung kostet Sie damit keinen Dämmwert.