Kathedralglas gibt es in verschiedenen Strukturen, die sich beim Sichtschutz deutlich unterscheiden. Genau deshalb lohnt sich ein Blick auf die einzelnen Varianten.
Die weich gewellte Ausführung bringt einen leichten Blickschutz. Umrisse und Bewegungen bleiben deutlich erkennbar, dafür kommt sehr viel Tageslicht durch. Empfehlenswert ist sie dort, wo die Optik den Ausschlag gibt und der Abstand nach außen groß ist, etwa an einem Treppenhausfenster im Obergeschoss.
Die gehämmerten Ausführungen, im Handel als klein- und großgehämmert geführt, nehmen deutlich mehr Blick weg. Die dichte, unruhige Oberfläche streut das Licht stärker, das Ergebnis liegt näher an einer matten Scheibe. Für Räume, in denen der Blickschutz zählt, ist das oft die bessere Wahl.
Die Entscheidungsregel ist damit meist einfach: gibt die Optik den Ton an, passt die gewellte Struktur, geht es um Privatsphäre auf kurze Distanz, die gehämmerte.