Wer Sonnenenergie erst hinter der Scheibe reflektiert, lässt sie zuerst durchs Glas wandern. Die Scheibe absorbiert dabei Wärme und gibt sie an den Raum ab. Eine Innenfolie oder ein Innenrollo verringern den Effekt zwar spürbar, aber das Glas wird trotzdem warm. Wirksamer ist es, die Sonne abzufangen, bevor sie das Fenster erreicht, also außen.
Bei Außenrollos, Raffstoren oder Markisen passiert das mechanisch. Bei Sonnenschutzverglasung sitzt die reflektierende Beschichtung direkt im Scheibenzwischenraum auf der Außenseite der inneren Scheibe. Das Glas reflektiert die Wärme, bevor sie nach innen gelangt. Der Vorteil gegenüber einer Außenmechanik: keine Sichteinschränkung, kein Wartungsaufwand, kein Verdunkeln, und die Verglasung wirkt dauerhaft.